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Die internationale Gemeinschaft hat heute für Teile Somalias offiziell eine Hungersnot ausgerufen. Von einer Hungersnot spricht man laut UNICEF dann, wenn mehr als 30 Prozent der Menschen an akuter Mangelernährung leiden oder jeden Tag mehr als zwei pro 10.000 Menschen bzw. vier von 10.000 Kindern in einem Gebiet sterben.
Der elf Monate alte Johannes Adhiambo erhält im Rahmen eines von UNICEF unterstützten Ernährungsprogramms Erdnusspaste. Foto: Karin Schermbrucker/UNICEF
In den somalischen Distrikten Bakool und Lower Shabelle sind nach Angaben von UNICEF derzeit mehr als die Hälfte der Kinder akut mangelernährt. Im Schnitt sterben sechs von 10.000 Kindern am Tag.
Die Hungersnot wird sich nach Einschätzung von UNICEF in den kommenden ein bis zwei Monaten auf die übrigen Landesteile Somalias ausweiten, wenn nicht rasch massive Hilfe kommt. Nach Einschätzung von UNICEF ist dies die schlimmste Ernährungskrise in Afrika seit 20 Jahren. Am gesamten Horn von Afrika sind rund elf Millionen Menschen betroffen.
Durch die schlimmste Dürre seit 60 Jahren verlieren die Menschen ihr gesamtes Hab und Gut, ihre Tiere sterben, was die ohnehin große Armut extrem verschärft. Hinzu kommt, dass sehr viele durch den langen Bürgerkrieg und die Vertreibungen in Somalia extrem geschwächt sind.
Wegen der Dürre und des Bürgerkriegs in Somalia sind in den letzten Monaten Zehntausende Menschen in die Nachbarländer Kenia und Äthiopien geflohen. Jede Woche treffen rund 10.000 Somalier in den Notlagern in Dadaab im Osten Kenias ein. Ihr Gesundheitszustand ist nach tagelanger Reise durch die Dürrezone schlecht. Ein großer Teil der Kinder ist stark mangelernährt. Auch die Bedingungen in den Lagern sind Besorgnis erregend. Die Hilfsorganisationen müssen 360.000 Menschen versorgen – in Lagern, die für 90.000 Menschen ausgelegt sind. Schätzungsweise 80.000 Flüchtlinge sind nach Äthiopien gelangt.
„Sehr viele Kinder sind bereits in einem schlechten Zustand. Wir können ihr Leben retten, wenn wir die Hilfe massiv ausweiten und den Zugang zu Nahrung, sauberem Wasser und medizinischer Hilfe verbessern“, erklärte Christian Schneider, Geschäftsführer von UNICEF Deutschland.
UNICEF und www.unser-zeuthen.de rufen Sie zu Spenden für die Kinder auf: Spendenkonto: 300.000 Bank für Sozialwirtschaft Köln; BLZ 370 205 00 Stichwort: Ostafrika
Weitere Informationen über die Hungersnot und die Zustände in Ostafrika finden Sie auf www.unicef.de/ostafrika
Online spenden können Sie direkt unter: https://www.unicef.de/spenden-helfen/einzelspende/
Wir von www.unser-zeuthen.de stehen da nicht abseits angesichts der Katastrophe welche sich dort abspielt und spenden ebenfalls, machen auch Sie mit! Jede auch noch so kleine Zuwendung hilft die Not der Kinder zu lindern!
Quelle & Bild: Unicef.de Presse Meldung 2011, http://www.unicef.de/presse/2011/hungersnot-in-teilen-somalias/
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